8. Energiebericht des Landes Rheinland-Pfalz
Das Wichtigste in Kürze:
- Der Primärenergieverbrauch in Rheinland-Pfalz sinkt; im Vergleich zum Jahr 2002 beträgt der Rückgang 5%. 2007 hat er den tiefsten Stand innerhalb der letzten 13 Jahre erreicht.
- Die Energieeffizienz ist bei der Erzeugung deutlich gestiegen:
der Anteil der Kraft-Wärmekopplung (KWK) am Bruttostromverbrauch stieg in 2007 auf 27% an (2004 erst 17%). Rheinland-Pfalz übertrifft damit das von der Bundesregierung für 2020 formulierte Ziel eines KWK-Stromanteils von 25% bereits heute.
- Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch steigt deutlich. Er betrug in 2007 8,6% (gegenüber 1,9% in 2002).
2006 und 2007 lag RLP über dem Bundesdurchschnitt (Deutschland 2006: 6,4%, 2007: 7,2%). Das bis 2010 bundesweit formulierte Ziel von 4,2% Erneuerbaren am PEV wird in Rheinland-Pfalz bereits seit 2006 überschritten.
- Mehr Strom wird im eigenen Land erzeugt: In 2007 gab es einen neuen Höchststand bei der Bruttostromerzeugung. (14,9 Milliarden Kilowattstunden). Das bedeutet einen Anteil von 51% (2002: 30%). Wachstumsmotor gerade in den letzten Jahren waren die Erneuerbaren Energien.
- Der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung wächst stark an. 25% der heimischen Stromerzeugung kamen in 2007 aus regenerativen Energieträgern (2002 erst 17,8%).
- Mehr Strom aus erneuerbaren Energien: Rheinland-Pfalz hat die Vorgabe des Bundes bereits übertroffen, wonach bis 2010 12,5 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativen Energien stammen müssen: Schon 2007 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bei 12,6 Prozent.
- Bei den Gesamtemissionen von CO2 ist im langjährigen Vergleich seit 1990 der Pro-Kopf-Ausstoß in Rheinland- Pfalz um 15% (gemäß Verursacherbilanz) zurückgegangen.